Tanks

Mittwoch, 08.12.2010

Wollt ihr ernsthaft, dass ich "Tanks" schreibe?? Also ich bitte euch, das hoert sich genauso schlimm an wie "gewinkt". Weil ich jetzt beleidigt bin, gibt es keinen neuen Blogeintrag mehr und ihr drei bekommt keine Mitbringsel, als Strafe.

Waiheke

Donnerstag, 18.11.2010

Fast zwei Monate lebe ich nun schon auf dieser kleinen Insel. Ich muss sagen, dass ich sie und mein Leben hier sehr liebgewonnen habe. Genauso habe ich mir Neseeland immer vorgestellt. Sonne, Strand, Lagerfeuer, Gitarre, ein wenig arbeiten, um so mehr chillen, feiern, nichts tun..

Waiheke ist dabei die perfekte Location. Es laesst sich hier ein bisschen mit Monta vergleichen, nicht nur die Hausschen sehen gleich aus (eher Richtung Ferienbungalow), auch das Feeling ist das selbe. Jeder kennt jeden und alles lauft ueber connection. Dadurch wohne ich jetzt auch nicht mehr im Backpacker, sondern bei Alex, einem Mitarbeiter des Casitas. Sein Vater ist die meiste Zeit, zwecks arbeiten, im Ausland und so haben wir das kleine Hauschen fuer uns allein. Wobei "allein" nicht ganz passend ist. So wohnt z.B Oscar, ein Freund von Alex, die meiste Zeit bei uns und es sind eigentlich jeden Tag irgendwelche Leute zum Bbq oder Film gucken oder sonst was bei uns.

Alles ganz wunderbar, aber ich muss schon sagen, dass es anstrengend ist, mit mehreren Maennern zussamen zu wohnen. Die beiden machen grad ihr Abi und haben natuerlich besseres zu tun, als Ordnung zu halten. das reicht dann von der klassischen nicht runtergeklappten Klobrille, ueber Nudeln, die sich komischerweise ueberall befinden und einem immer kahlen Kuehlschrank. Wenn man dann von einer Frau grossgezogen wurde, der es schon zu viel ist wenn nur ein Kruemel auf dem Boden liegt, es koennte ja sein, dass man drauftritt wenn barfuss unterwegs, putzt man halt den halben Tag durch die Gegend. Danke Mamilein!! Dazu hatten wir jetzt einige Tage kein Wasser. Tolle Idee von den Waihekianern, Regenwasser in gigantischen Taenken zu sammeln und komplett auf Wasserleitungen zu verzichten, sehr umweltbewusst! Wenn man dann aber ein paar Wochen kein Regen hatte (trockenster Fruehling seit Jahren) und auf dem Trockenen sitzt, aendert man seine Einstellung gegenueber den Oekos. Abgesehen davon ist aber alles ganz wunderbar.

Ich bin nun dabei, meinen letzten Monat zu planen. Kurze Floskel: Wie schnell doch die Zeit vergeht!! Ob Die Fluege nach Australien nicht zu teuer sind oder ob es mich eh mehr nach Wellington zieht, wird man sehen. Ich freu mich auf jeden Fall wahnsinnig auf euch! Also 07.01.11 Bahnhof??

No Name

Montag, 04.10.2010

Ich entschuldige mich vielmals, dass ich so lange nicht geschrieben habe. Ich hoffe die Beschwerden werden nach diesem Eintrag zurueck gehenZwinkernd.

 

So ist das wohl, wenn es richtig los geht, hat man eh keine Zeit/Lust etwas in den Blog zu schreiben. Bei mir kam in diesem Fall noch ein dritter Faktor dazu: Ich war total pleite. Da habe ich lieber das Geld, fuers teure Internet, fuer etwas anderes ausgegeben. Alles fing an, als Clemens in mein Neuseelaendisches Leben trat. Die Freude war natuerlich riesig, als feststand, dass er mich tatsaechlich besuchen kommt und bis auf das Finanzielle war auch alles wunderschoen. Wir entschlossen uns schon in den ersten Tagen, dass wir im Campervan New Zealand bereisen wollten. Aber natuerlich nicht nur die Nordinsel, sondern auch die Suedinsel. Wenn Clemens schon mal hier ist, kann man ja keine halben Sachen machen. So buchten wir also bei "Escape", einem Vanverleih der die Busse ganz toll, bunt anmalt, acht tage auf der Nordinsel und 12 auf der Suedinsel. Statt mit der Faehre flogen wir einfach von Auckland nach Christchurch. Ich verabschiedete mich also von meinen Mitbewonern Phil und Gary und wir machten uns auf den weg.

Unser erstes Ziel: Cape Reinga. Ueber Wangerei, wo wir an einem gigantischen Wasserfall campten, fuheren wir Richtung Nordspitze. vor dem Cape kam drei stunden lang nichts. Doch es hat sich unglaublich gelohnt. Am noerdlichsten Punkt Neuseelands, wo die tasmanische See und der Pazifik aufeinanderstossen und sich vermischen, bot sich uns ein unglaublicher Ausblick. An der Westkueste entlang ging es dann zum Lake Taupo. Clemens und ich schmiedeten unglaublich viele Plaene, was wir denn alles machen muessten. Skifahren, Reiten, Kayak fahren, Mountain Bike ausleihen, Sky Diven...Anstatt ueberhaupt auch nur irgendwas von all den Dingen anzugehen, legten wir  in Taupo einen Tag Pause ein. Aus einem interessanten Grund. Wir hatten einen tollen Baecker gefunden, in dem es die besten Pies Neseelands gab. Es war nur Fruehstueck geplant. Stattdessen standen wir den ganzen Tag vor dem Laden, liessen die Seele baumeln und gingen zwischendurch hinein um Nachschub zu besorgen.

Auf der Suedinsel wurde es dann schon interessanter. Erdbeben. Ein paar Tage bevor wir landeten, wurde die Stadt mit Staerke sieben durchgeschuettelt. Insgesammt gab es ca. 150 Nachbeben bis zu Staerke sechs. Wir machten uns also schnell auf, um aus Christchurch weg zu kommen. Unser Ziel war Nelson, um danach Die Skimetropole Queenstown zu erreichen. Zwischenstopps legten wir z.B. in Keikoura ein, um freilebende Seelloewen zu beobachten oder in Hokitika, um unsere eigenen Amulette aus Knochen zu schnitzen. Der tollste Stopp und das beste am der ganzen Reise ueberhaupt, war fuer mich der Abel Tasman Nationalpark. Dagen kam auch nicht der Foxglacier, der mal eben so in der Gegend rumliegt, an. Wir campten auf einem wunderschoenen Hollidaypark, direkt am Eingang des Nationalparks und fuehlten uns pudelwohl. Direkt am ersten Tag ging es zum Reiten. Am Strad. Ich wusste nicht, dass ich das Reiten so vermissen wuerde. Alles war perfekt und sogar Clemens hat sich auf dem Pferderuecken wacker geschlagen. Am naechsten Tag gingen wir unser Kayakprojekt an und wurden dabei furchtbar nass. Spass hatten wir trotzdem. Der verging mir erst, als wir in Queenstown ankamen. Soooo kalt. Ca. eine Stunde vor erreichen der Stadt, fing es auf einmal an zu schneien. Gefallen hat mir das so gar nicht. Noch dazu war es sogar zum Skifahren zu stuermisch. Wir fuhren also weiter nach Hamilton. Auch hier sehr kalt. Wir begnuegten uns also mir Indooraktivitaeten. Museeum, Fuehrung durch die Schockoladenfabrik und Fuehrung durch die Speight´s Fabrik, welches ein typisches Neuseelaendisches Bier ist. Das Biertesten danach wurrde voll ausgekostet und endete in einer alten Kirche, welche zum Nachtclub umgewandelt wurde. Und dann ging es leider schon wieder zurueckStirnrunzelnd Unsere Stimmung senkte sich, besonders als wir auch noch nach unseren Kassensturtz bemerkten, dass wir vollkommen pleite waren. Aber mal so so richtig. Dennoch genossen wir die letzen Tage und besuchten Lisa und Alex auf Waiheke Island. Schon irgendwie lustig, dass hier jetzt drei deutsche Maedels aus Witten, teilweise von der selben Schule, sich alle auf dieser winzigen Insel befinden. Der Abschied war kurz, Clemens erlaubte keine Gefuehlsduselei.

Von da an ging es fuer mich wieder alleine weiter. Der Plan war, zwei Wochen bei eine Woofingfamily zu verbringen. Alles war geplant, alles schien in trockenen Tuechern. Ich wollte noch einen Nacht in Alex´ Flat wohnen, die mitlerweile bei einer, teilweise deutschen, family als Nanny arbeitete. Einen Abend vorher wurde mir der Woofingplatz abgesagt. Da stand ich nun, am anderen Ende der Welt, ohne Geld, ohne Unterkunft. Zum Glueck war Alex´ Hostfamily zur Stelle, und bot mir an, ueber die Schulferien bei ihnen zu bleiben und mir gegen Hilfe mit den Kindern und im Haushalt meinen Unterhalt zu verdienen. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Am naechsten Tag machte ich mich auf die Suche nach einen Job. Und was soll ich sagen, ich bin einfach ein Naturtalent im JobFINDEN geworden. So hatte ich also ein paar Tage spaeter einen Job auf einem Weingut. Am Wochenende als Kellnerin im Retaurant und waehrend der Woche im Weinfeld. Es ist fantastisch dort. Meine Cheffin ist unglaublich toll, die Leute nett und ich werde auch noch gut bezahlt. Wo ich nach den Schulferien wohnen werde, weiss ich allerdings mal wieder nicht. Aber ich werde schon etwas finden.

Ein Problemchen hatte ich die letzten Tage aber doch. Heimweh. Ganz doll. Aufeinmal war Clemens wieder weg, das schoene rumreisen vorbei und der Alltag schlich sich wieder in mein Leben. Doch heute konnt ich dieses Zuhause-vermissen-Gefuehl wegen einer ganz tollen Sache vergessen. Delfine!! Schon wieder. Alex und ich waren am Palmbeach, um Muscheln zu sammeln und da waren auf einmal tausende von Rueckenflossen in diesem winzigen bay. Oder sagen wir mindestens 15. Unglaublich.

Die Fotos werden natuerlich bald folgen und wer ungeduldig ist kann sich ja schon mal meinen Arbeitsplatz anschauen: www.mirovineyard.co.nz.

Ich werde versuchen nun wieder regelmaessiger zu schreiben und vermisse euch bis dahin ganz doll. 1000 Bussis!!!

 

low land, high sky and deep water...

Donnerstag, 19.08.2010

Wenn ich einen neuen menschen kennen lerne, sei es ein gast im cafe, ein neuer mitarbeiter, oder ein freund von gary, so kommt nach den ueblichen fragen, "wo kommst du her?", "wie lange bleibst du?", "warum bist du hier?" direkt die frage, warum ich mir ausgerechnet neuseeland zum reisen ausgesucht habe. sobald ich anfange ueber das weite, vielfaeltige und ach so abwechslungsreiche land zu schwaermen, werde ich schief angeschaut. das ich ja wohl von einem kontinent stamme, der abwechslungsreicher nicht sein koennte, wurde mir schon mehr als einmal nahe gelegt.

die kiwis lieben ihr land und haben einen ausgepraegten nationalstolz (besonders wenn es ums rugby geht) und sind sich der schoenheit, der sie umgebenden natur, durchaus bewusst, bringen aber dennnoch nicht so richtig verstaendniss fuer europaeische backpaecker auf. nachdem ich mehreren menschen mit dieser einstellung begegnet bin, habe ich der gegenwaertigen einstellung, der meisten meiner mitarbeiter, einen gedanken mehr als nur ein kopfschuetteln gewidmet. da ich nun einige zeit hier verbracht habe und land und leute etwas naeher kennengelernt habe, kann ich den neuseelaendern in gewisser hinsicht recht geben. auch wenn die vielfalt von flora und fauna atemberaubend ist, so fehlt doch ein gewisser aspekt. die kultur. ebenso wie australien oder amerika, ist neuseeland ein einwnadererland, noch dazu das juengste, das mit nicht allzu vielen kulturschaetzen aufwarten kann. pompeji, der petersdom oder konstantinopel scheinen mir mittlerweile viel ehrbarere ziele zu sein, die einem die moeglichkeit bieten vergangenem nahe zu sein und nebenbei auch noch die schoenheit der prinzessinneninseln, rom oder die pyrenaeen zu bewundern.

von den indianischen voelkern in nordamerika, den aborigines in australien und den maori in neuseeland mal abgesehen, koennen uns die "neuen welten" noch nicht die interessante geschichte bieten, die uns europa bieten kann, von der vielfaeltigen kultur und der vergangenheit asiens mal ganz abgesehen. so habe ich mir also schon neue ziele gesetzt.

wenn ich dann aber frueh morgens, wenn die sonne gerade mal ueber rangitoto island klettert und das meer rosa faerbt, vor dem cafe stehe und delfine beobachte, weiss ich, dass ich hier im augenblick genau richtig bin. es ist besonders die ferne von deutschland, von allem alltaeglichen, die mir so gut tut. so wie es mein plan war, lerne ich hier jeden tag aufs neue, was es bedeutet auf sich gestellt zu sein, was aber eine begruessenswerte unabhaengigkeit mit sich bringt. schubladendenken und die typische, bislang nicht bemerkte, "deutsche" sichtweise, habe ich laengst abgelegt und statdessen gelernt, die dinge locker zu sehen.

Auf einer hochzeit von einem pacific island paar, auf die mich gary, zwecks kellnern, mitgenommen hat, trugen ein viertel der gaeste jogginghosen. gut, wenn sie meinen. eine kleine packung kaese kostet umgerechnet 5 euro, tomaten auch, es gibt kein trinkgeld, busse kommen selten bis nie und wenn sie kommen, mit etwas glueck, nur mit 20min verspaetung. macht auch nichts mehr. Dafuer weiss ich jetz, wie gut erdnussbutter schmeckt, kenne den text von californication auswendig, und weiss, dass die strassenlaternen um 18:30 uhr an und um 07:30 uhr aus gehen (was man nciht so alles beobachtet, waerend man auf den bus wartet). das anfaengliche gefuehl, nicht zu wissen von welchem geld, wo und mit welchen menschen man im naechsten monat leben wird, macht mir auch nichts mehr aus.

 ich freu mich jetzt einfach darauf, bald alex und den maerchenkoenig hier begruessen zu koennen und mache mir erst gedanken ueber eine neue bleibe, den naechsten job und das boese, verderbende geld, wenn clemens wieder auf dem heimweg ist.

fuer den augenblick leben. hoert sich schnulzig an, gefaellt mir aber momentan sehr gut.

mein leben in st heliers

Donnerstag, 29.07.2010

hallo ihr lieben,

erst mal muss ich mich natuerlich fuer die ganzen glueckwuensche bedanken! leider kann ich euren wuenschen, was die fotos angeht, nicht wirklich nachkommen:( aber ich habe nun wenigstens schon mal ein paar fotos hier hochgeladen, nachschub gibt es dann ueber mama.

ich lebe nun seit einiger zeit bei gary und fuehel mich dort sehr wohl! ein paar von euch haben wohl mitbekommen, dass ich direkt am ersten abend ein vorstllungsgespraech bei einem italiener hatte. totale pleite. miese stimmung und ein komischer chef. aber ich bin hier wohl vom glueck verfolgt! denn nachdem ich ein paar lebenslaufe verteilt hatte, konnt ich mir quasi einen job aussuchen;) nun arbeite ich in einem kleinen cafe in kohimarama, mit meerblick. zu dem cafe gehoert noch ein kleiner store, in dem ich auch ab und an bin, insgesammt habe ich nun ein vollzeitjob. ich arbeite zusammen mit einigen kiwis aber auch australiern, deutsche und einem argentiner. trotz der vielen arbeit moechte ich gerne noch ab und an abends arbeiten, da ich mich dazu entschieden habe, den ganzen winter hier zu bleiben. im sommer moechte ich dann auf die suedinsel und dafuer brauche ich nun mal ein wenig geld.

zufaellig hat mein nachbar ein kleines restaurant in missionbay, ebenfalls italienisch. gestern war ich dort probearbeiten und ich habe mich koestlich amuesiert. andrea, besitzer und nachbar, erfuellt einfach jedes klischee. noch dazu war an diesem abend der normale betrieb geschlossen, da eine kochschule zu besuch war. dieser kleine italiener brachte nun alo 50 personen pizza und pasta naeher. es gingen 600 corona und gefuehlte 1000 flaschen wein ueber den tresen und demnach stieg auch die stimmung! am anfang hatte jeder gast einen italienischen namen bekommen und so sassen da nun also eine schar pepes, stefanos und giulias, die obszoene bemerkungen ueber den pfefferstreuer machten. spaetestens beim dessert waren alle betrunken und das tiramissu gelang eher schlecht als recht. aber das machte nix, denn jeder war gluecklich und das schien andrea wohl das wichtigste zu sein. der anfaengliche auftrag, immer nett zu laecheln, gerlang mit ohne probleme, eher noch musste ich aufpassen nicht zu viel zu lachen. ob ich dort auch noch anfange, wird sich in den naechsten tagen zeigen. heute abend steht der besuch bei einem deutschen restaurant auf dem plan. mal sehen was sich ergibt!

ich hoffe euch geht es allem gut! ganz liebe gruesse!

tja, klappt leider nicht so gut mit den fotos, aber ich sende sie mama ueber skype und sie leitet dann alles weiter!

maketu

uebers wwoofen

Freitag, 16.07.2010

fuer alle die es nicht wissen, wwoof ist eine organisation, die reisende an die verschiedensten farmen vermittelt, um dort fuer kost und logis, 3-6 stunden taeglich, zu arbeiten.

mich hat es zu mandy, ihrem mann und ihrem sohn verschlagen. untergebracht wurde ich in einer scheune, ca 5min vom haus entfernt, die aber ueber ein abgeschlossenes schlafzimmer, einer kueche und einem bad verfuegte. keine heizung.

meine arbeit bestand darin, baume zu pflanzen, pruning, tiere fuettern, zaeune bauen und in der kueche zu helfen. da mandy nur ein paar kuehe, zwei pferde, huehner, hunde und katzen besitzt, beschraenkte sich die arbeit eher aufs baeume pflenzen. ich bin nun eindeutig weltmeisterin im loecher schaufeln! als entschaedigung fuer die harte arbeit (ersten tage schlimmer muskelkater) gab es wunderbares essen. wir fingen schon um fuenf uhr an, fuer das dinner zu kochen. schoen zu wissen, dass das fleisch von gluecklichhen kuehen kommt, das gemuese und obst aus dem eigenen anbau und meist selbst gepflueckt. die burnsides arbeiten mit bioprodukten, dass heisst es ist alles ungespritzt. dafuer gilt aber auch doppelte arbeit! statt kaninchen zu vergiften wird ein zaun gebaut, bier gegen die schnecken aufgestellt und die beete mit stroh vor unkraut geschuetzt.

dennnoch hat mir die woche spass gemacht. ich schau nun aus als wenn ich einen monat jeden tag im beach gewesen waer und habe eine menge gelernt. ich erschrecke nicht mehr, wenn nachts ein possum meinen weg kreutzt, kann quat fahren, was unglaublich spass macht und kann corned beef zubereiten. ausserdem hat es mir gefallen, ein bisschen zeit in einer neuseelaendischen fam. zu verbringen und neue leute kenn zu lernen. obwohl ich sagen muss, dass die kiwis schon ein bisschen verrueckt sind..da habe ich es wohl mit den burnsides ganz gut getroffen. zudem kommt mandy uhrspruenglich aus angland, sodass ich ihr englich wesentlich besser verstanden habe, als wenn peter sich etwas in den bart nuschelte. 

nun bin ich wieder zurueck in auckland und werde gleich von roland eingesammelt. die ganze sache hier faengt an mir spass zu machen!

fotos folgen..

 

 

wellsford

Dienstag, 13.07.2010

hallo ihr lieben,

ich habe mal wieder nicht viel zeit zum schreiben. ich kann euch aber sagen, dass es mir hier sehr gut geht. die arbeit ist sehr hart und auch wenn ich  bis jetzt gesagt habe, harte arbeit wuerde mich nicht stoeren, muss ich das nun zuruecknehmen.nach drei tagen farmarbeit wuensche ich mir mein tablett und meine havanabar zurueck! dafuer ist das essen und die unterkunt super und die fam. total nett! werde am fr. zurueck nach auckland fahren und dann erst mal wieder zu nadja und roland gehen. wir wollen uns dann zusammen mit einem freund von den beiden treffen, bei dem ich wohnen kann und in dessem restaurant ich vllt arbeit finde.

weiterhin ist nur noch zu sagen, dass ich wieder vollstaendig gesund bin und dabei bin, ein muskelpaket zu werden;) mir geht es also sehr gut, auch wenn ich traenen in den augen hatte, als ich die erst lange mail von olli und eine ganz liebe von eva gelesen habe..ich vermisse euch!

nun an meine liebe lea: ich hoffe ela liest diesen beitrag noch, und du erhaelst rechtzeitig deine geburtstagsgruesse! ich wuensche dir morgen einen ganz wunderbaren tag und hoffe du wirst reich beschenkt! ich denke an dich, fuehl dich gekuesst und gedrueckt!!

an meine liebe mama: von deutschland nach neuseeland geld zu ueberweisen ist nicht wirklich leicht, aber du kannst einfach etwas auf mein konto in deutschland ueberweisen, dass kann ich dann mit der kreditkarte abheben. falls ich bald bei dem freund von nadja und roland einziehen sollte, haette ich auch eine feste adresse. dann koenntest du mir auch was zum geburtstag schicken;)

sobald ich mehr zeit habe, wird ein laengerer bericht ueber das farmleben folgen:)

ich denk an euch!

 

jetzt gehts wohl los:)

Donnerstag, 08.07.2010

fahre gleich fuer eine woche nach wellsford zu einer wwoofingfamily. kann sein, dass sie dort kein internet haben, macht euch also keine sorgen...berichte folgen!

bussi

Surf'n'snow..

Mittwoch, 07.07.2010

..das ist der name meines backpackers. ich fand ihn sehr ansprechend..und es gefaellt mir hier wirklich gut! holzdielen, alles sauber und immer die gleichen netten menschen am empfang. so langsam geht es mir auch gesundheitlich etwas besser. nun fuehl ich mich wohl, soweit man sich auf einem 12bettzimmer mit 8 japernern wohl fuehlen kann, habe sogar sowas wie einen plan.

danke mami fuer die adresse, aber wie es scheinet habe ich eine super wwoofingstelle gefunden. eine frau namens rosemary, die etwas auserhalb von auckland, schwedische warmblueter zuechtet. hoert sich toll an und ich werde sie nachher mal anrufen und alles abklaeren. danach habe ich vor, bei dem befreundeten koch von nadja und roland einzuziehen um mich in der gegend nach einem kennelrjob umzuschauen oder einfach nur die zeit zu ueberbruecken, bis ich eine neu wwoofingfamily gefunden habe.

kaum vorstellbar, aber es geht aufwaerts! ich finde mich hier mittlerweile sehr gut zurecht, auch wenn das mit den leute kennenlernen nicht ganz so leicht ist wie gedacht. das koennte zum teil daran liegen, dass winter ist und demnach nicht so viele backpacker unterwgs sind, oder auch einfach daran, dass 50% japaner, oder koreaner, oder was auch immer sind, die lieber unter sich bleiben. der rest besteht zu 80% aus kerlen. die maedchen scheinen hier alle schoen brav aupair zu machen oder sie verstecken sich. habe bislang noch kein backpackermaedchen kennengelernt oder gesehen. dabei wuerde ich viel lieber was mit maedchen unternehmen. habe mich zum mindest mit den beiden franzosen, von meinem zimmer, angefreundet, mit denen ich morgen frueh fussball schauen werde.

falls mal jemand anrufen mag: 00640211602912

ich habe aber auch eine v8 karte, mitder ich guenstig bei euch anrufen kann, die spinnt nur leider im mom etwas rum..

melde mich bald wieder,denk an euch und vermisse euch.

bussi

Auckland, Maketu, Te Puke, Rotorua und zurueck

Montag, 05.07.2010

Hallo ihr lieben,

erst mal tut es mir ganz doll leid, dass ich mich so lang nicht gemeldet habe. aber ihr koennt euch beruhigen, es geht mir gut. leider hatte das internetcaffee nach der arbeit immer schon geschlossen.

in der letzten woche haben sich viele sachen ereignet. viele gute, aber leider mehr schlechte. ich bin am mi. mit roman und unsrem neuen bus richtung bay of planty gefahren. schon am ersten abend haben wir in te puke bekannte von roman getroffen. drei deutsche die ebenfalls mit einem neu gekauften bus nach te puke, zum arbeit suchen, gefahren sind. und sie haben sogar dirket welche gefunden. auf einer kiwifarm. nach kurzer absprache mit dem chef hatten roman und ich auch einen job. grosses glueck wie sich schnell herausstellte, oder auch nicht, wie mann es nimmt. im winter auf einer kiwifarm arbeiten als maedchen ist hart. dass hat mir der chef auch am anfang gesagt. tja leider habe ich nicht auf ihn gehoert und mich an die maennerarbeit gewagt. die ersten zwei tage: kiwiprooning. heisst im klartext, baume zurueckschneiden. hoert sich einfach an, dachte ich auch, ist es nur leider nicht. in der ersten stunde war noch alles ok, aber nach acht stunden konnte ich mich kaum noch bewegen. die inder neben uns waren mindestens dreimal so schnell. daher haben wir auch nur den min. lohn von 12,50 dollar bekommen. dann kam der naechste tag. andere arbeit. es kann nur besser werden dacht ich mir. rundnaegel aus balken ziehen. nach acht stunden dachte ich wieder ich wuerde gleich umfallen. die arme zerkratzt, das gesicht auch und ab fuenf uhr war frieren angesagt.

die temparaturen waren das naechste problem neben der arbeit. im bus schlafen hoert sich zwar wildromantisch und wunderbar an, mag es im sommer bestimmt auch sein, aber obwohl es hier tagsueber bis zu 23 grad werden, sinken die temperaturen dafuer nachts unter null.und ich kleine frostbeule im bus. schon am folgendem abend entschlossen wir uns bei romans freunden einzuziehen. die drei wohnen fuer 80 dollar die woche in einem lehrstehendem haus eines schafscherers. nur leider hat diese huette die betitelung haus nicht so ganz verdient!! wie schon erwaehnt steht es bis auf ein paar betten leer, ist renovierungsbeduerftig. keine heizung, ausser ein paar keine sonstigen moebel. abends gingen wir um neun ins bett um den naechsten arbeitstag zu ueberstehen. klar, dass ich erst mal krank werde. ob es die harte arbeit war oder einfach die kaellte weiss ich nicht. nach einigen ueberlegungen blieb mir aber nur uebrig diesen ort zu verlassen. da es fuer uns maedchen eh nicht mehr lange arbeit gegeben haette viel es mir auch nicht schwer. zumal ich mich dort echt nicht wohl gefuehlt habe. die kiwibauern sind ein fall fuer sich. so gibt es z.b. pausen nur fuers kiffen. auch lsd ist keine seltenheit. ich denke im nachhinein ist es gut, dass ich mich von roman verabschiedet habe, der mir meinen teil des autos zurueckzahlte und mich zurueck nach auckland begeben habe.

hier bin ich nun. sitze im warmen, habe genug zu essen gekauf (hab in der letzten wo. die 4 kg die ich mir in der abizeit angefuttert habe locker wieder abgenommen), und war ausgibig und lange duschen. einen plan habe ich im augenblick nicht. ich werde euch gleich allen postkarten schreiben und morgen noch ein paar mails..leider ist meine internet stunde gleich schon wieder rum.

es gibt natuerlich auch schoenes zu berichten. die landschaft ist atemberaubend schoen. schafe, kuehe, pferde, rentiere, alpacas wohin man schaut (lisa: alpacaaaas!!!) aber im augenblick fuehle ich mich hier trotzdem noch nicht so ganz wohl. vllt muss das so sein in der anfangzeit. ich werde mich diesmal ganz bald wieder melden!!!

hab euch lieb,

gruesse

 

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